MU15 Elite: Stark begonnen, dann stark nachgelassen!

Empfindliche und unnötige Niederlage in Stäfa!

 

HC GS Stäfa  :  Forti                                       28  :  25   (13:15) 

 

Ein Superstart mit 9:2 in der Startviertelstunde, liess berechtigte Hoffnungen aufkommen, dieses 4 Punkte-Spiel in der Frohberghalle in Stäfa siegreich beenden zu können. Yanik Stadler führte souverän Regie, Ralf Koller und Jan Bischofberger skorten erbarmungslos.

Doch plötzlich war der Wurm in der Deckung drin, obwohl die Einheimischen genau die Auslösung spielten, die bekannt war. Wie ein wirrer Hühnerhaufen hechelten die Gossauer den Stäfnern hinterher. Dank Diellon Bibaj, der wohl bis anhin seine beste Halbzeit ablieferte, konnte mit einer Schadensbegrenzung die desolaten Verteidigungsbemühungen noch übertünkt werden. Die Unsicherheit „hinten“ übertrug sich nun auch „vorne“. Haarsträubende Eigenfehler bauten den Gegner richtig auf.

Beim 6:10 sollte mittels Timeout die Ruhe wieder einkehren. Leider gelang dies in der Folge nicht ganz und bis zur Halbzeit blieben immer noch 3 Tore „Kredit“ aus der tollen Vorstellung der Startphase.

Wiederum war der Beginn nach der Pause ganz ok und der Vorsprung hielt sich noch etwa 10 Minuten, als das Unheil seinen Lauf nahm. Beim 17:17 nahm der Coach ein (zu?) frühes Timeout. Nochmals wurden von Assistent Urs Osterwalder die Deckungsaufgaben (zum wiederholten Male!) in Erinnerung gerufen. Im Angriff mussten die „Geschenke“ in Form von Fehlwürfen und –Pässen an die GS Stäfa definitiv aufhören und dem unansehnlichen Standhandball „adieu“ gesagt werden.

Die Körpersprache und Gesten verhiessen allerdings nichts Gutes und als Ralf Koller in der 47.Minute das 21:21 nicht schaffte und die ansonsten guten Schiris dabei kein Foul sahen, kippte das Spiel vollends auf die Seite des Heimteams.

Diellon Bibaj‘s Quote der gehaltenen Bälle sank ebenso, wie auch die Leidensfähigkeit der Spieler. Insbesondere die „Linkshänder-Fraktion“ zog einen rabenschwarzen Tag ein, so dass Jan Bischofberger als Rechtshänder diese Schwachstelle stützen musste. Dies gelang auch recht gut, bis ihn eine Handverletzung auf die Bank zwang.

Die „Weiss-Schwarzen“ verloren den Mut, die Coolness und das Spiel für ¾ der Spielzeit, so dass sie leider völlig unnötig 2 Punkte liegen liessen und in der Rangliste wieder zurückgereicht wurden. Dass es in den anderen Begegnungen zu Punkteteilungen reichte, macht das Ganze noch bitterer.

Am nächsten Samstag, 28.11.2015 geht es mit dem Zug ins ferne Genf. Bei der SG Léman Punkte zu holen dürfte weitaus schwieriger werden, als in Stäfa.

Ein positiver Lichtblick soll doch erwähnt sein, denn Joel Peyer wird als Kreisläufer immer besser „gesehen“ und konnte so immerhin 3 Tore verbuchen.

Wenn alle eingesetzten Spieler gemerkt haben, dass ein solches Auftreten kein Elite-Niveau aufgewiesen hat und jeder für sich die richtigen Lehren gezogen hat, liegt mit der Wut im Bauch durchaus auch eine Überraschung im „Centre Sportif“ in Thônex drin! Wer gibt, dem wird gegeben!...

HOPP FORTI!!!

Sofort wieder nach vorne schauen müssen:

Diellon Bibaj; Jan Bischofberger, Cyrill Conscience, Ralf Koller, Sven Moser, Lukas Osterwalder, Joel Peyer, Marc Rügge, Andrin Schneider (n.e.), Yanik Stadler, Lukas Seidel und Simon Verlezza

Abwesend: Luka Mitrovic (U15-2)

Gianni Keller und Urs Osterwalder

 

                                                                                         

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