MU 15 Elite: Den Aufwärtstrend bestätigt!

Mit verbessertem Kampfgeist und effizienterer Wurfausbeute einen wertvollen Sieg eingefahren!

 

TSV Fortitudo Gossau   :   SG Pilatus    29  :  22   (16 : 14)


Endlich wieder ein Erfolgserlebnis!

Wow! 16 Tore in den ersten 30 Minuten!

Und: Torwart Besmir Avdili in Halbzeit 2 mit Glück des Tüchtigen!

Gleich 3 weitere solcher "Schlagzeilen" hätte der Bericht verdient gehabt. Vielleicht gäbe es noch mehr, denn mit dem kurzfristigen Out des Captains und Teamleaders Cyrill Conscience wegen Krankheit, mussten Jerome Rutz und insbesondere der Appenzell-Spieler Marco Streule den Forti-Karren übernehmen.

Und das taten die beiden richtig gut! Dynamisch und mutig liefen sie in die spärlichen Lücken der grossgewachsenen Luzerner Verteidiger. Bei Aurel Sostizzo stimmten vorerst nur die Laufwege, die von ihm nun deutlicher "einfacher" gestaltet wurden. Nur das Schussbild glich noch dem einer alten Schrotflinte...Zum Glück besserte sich das im Verlaufe der Partie und er "bezahlte" das Vertrauen der Trainer mit wichtigen Treffern zurück! Seine muskulären Probleme behinderten ihn wohl eher in der Defensive, wodurch dem Schreibenden im Coaching neue Herausforderungen anstanden.

Delian Ochsner war genau der Richtige, um diese Problematik auf der bankfernen Seite als "Hinten Links" zu lösen und tat dies vortrefflich! Linksaussen Daniel Inauen musste dabei etwas "über die Klinge" springen und sollte als Penalty-Schütze seinen Hauptauftrag haben. Mit dem verschossenen 2. Siebenmeter strapazierte er die "Vertrauensbasis" ebenfalls, doch sollte, zum Teil auch mit etwas Glück, seine Weste bei ingesamt 4 Penaltytreffern fortan "rein" bleiben.

Bei Halbzeit und dem Score von 16:14 für die Heimmannschaft kam in der Garderobe endlich wieder einmal Freude betreffend Trefferausbeute auf. Die 14 Gegentore waren etwas zwiespältig, weil es eigentlich nur der "Pilatus-Shooter" war, der wirklich grosse Gefahr ausstrahlte.

Guten Mutes stiegen die "Weiss-Schwarzen" in die 2.Hälfte. Allerdings dies für fast 2 Minuten in Unterzahl. Aus diesem Grunde griffen die Forti-Jungs ohne eingewechselten Feldspieler an und es war Aurel Sostizzo vergönnt, den moralisch wichtigen 3 Tore-Abstand herzustellen.

Überhaupt sollten es die ersten 7 Minuten nach der Pause sein, in denen die Forti-Jungs eine vorentscheidende Distanz zu den Innerschweizern schaffen konnten. Hierzu trugen auch die Paraden von Besmir Avdili bei, der nun seinen Antipoden im Pilatus-Tor überflügeln konnte, währenddessen dieser in Halbzeit 1 besser halten konnte.

Eine letzte taktische Geschichte war diejenige von Jan Brülisauer, der erneut mit 2 mal 2 Strafminuten bedacht wurde und nur noch im Angriff fungierte. Dies hatte zur Folge, dass Aurel Sostizzo als "Hinten Mitte" nun doch verantwortungsvoll decken und Delian Ochsner wie gewohnt einen Verteidigungspart übernehmen musste.

Aurel Sostizzo konnte sich dafür im Angriff schonen, weil er mit einer Manndeckung bedacht wurde, deren Wirkung jedoch nach anfänglichem Stottern des Forti-Motors keinen grossen Umschwung für das Gastteam brachte.

Weiterhin positive "Farbtupfer" konnte Jerome Rutz setzen, der wohl seine beste Partie für die "Weiss-Schwarzen" spielen konnte und immer wieder mit seinen Durchbrüchen Tore, Siebenmeter oder Strafen herausholte. Sein "Umbau" auf eine Rückraumposition scheint auf guten Wegen...

Auf guten Wegen scheint auch das U15 Elite von Forti wieder zu sein, denn mit diesem 29:22-Heimsieg waren nicht nur 2 wichtige Punkte für das Gemüt, sondern auch für die Rangliste ergattert. Der definitive Verbleib im Elite ist gesichert!

Diese Konstellation ermöglicht den Trainern weiterhin in Ruhe am "Forti U15-Modell 2018/19" zu bauen. Hierzu kommt das IBOT genau richtig! Das Turnier in Biberach an der Riss muss jedes Jahr dafür herhalten, dass die Forti-Jungs die deutsche Härte zu spüren bekommen und lernen müssen, mit diesen Umständen klar zu kommen. Wie immer lautet dann das Motto. Wer nicht prügelt, wird geprügelt!...

Wie weit diese Absichten "gediehen" sind, können die Fürstenländer im nächsten Spiel in Stäfa zeigen. Am Samstag, 07.04.18 können sie sich um 11.45 Uhr an die Fersen des Tabellenvierten heften!


HOPP FORTI!!!

Den Turnaround geschafft haben:

Besmir Avdili, Ognjen Stevic (n.e.); Jan Brülisauer, Daniel Inauen,  Moreno Labriola, Gian Lüchinger, Delian Ochsner, Silvan Rügge, Jerome Rutz, Aurel Sostizzo, Gianin Santeler (n.e.) und Marco Streule

abwesend: Cyrill Conscience (krank), Cédric Kobler (verletzt), Mauro Mattioli (Religion), Timon Truniger und Nico Laurin Strauss (beide Futuro)

Gianni Keller und Daniel Rutz

 

Zurück