Eine offene Rechnung

Eine offene Rechnung

Am Samstag, 12. Dezember (17.30 Uhr, Buechenwald) ist Aufsteiger RTV Basel in der Fürstenland-Metropole zu Gast. Gegen den Liganeuling setzte es für den TSV Fortitudo Gossau im Hinspiel eine deutliche 20:31 Niederlage ab.

Der Erfolg vom vergangenen Samstag beim grossen und ewigen Rivalen Lakers Stäfa war natürlich unglaublich wichtig für die Moral. „Endlich haben wir ein enges Spiel für uns entscheiden können und dies auch noch gegen unseren direkten Konkurrenten um den Ligaerhalt“, sagt Fort-Sportchef Jan Keller. Aber von einer Entscheidung will der ehemalige St. Otmar-Spieler nichts wissen: „ In der Abstiegsrunde treffen wir noch viermal im Direktduell auf Stäfa. Derzeit beträgt der Vorsprung von Forti sechs Punkte, aber nach der Qualifikation werden die Punkte halbiert. Die Rolf Erdin Equipe musste sich jedoch den Sieg hart erkämpfen und gab einen Fünf-Tore-Vorsprung zur Pause am Ende fast noch aus der Hand.

Starke erste Sieben Dasdie Basler heimstark sind musste auch die Forti-Truppe schmerzlich erfahren, als sie gleich mit elf Toren Unterschied nach Hause geschickt wurde. Keller: „Diese Wunden sind geleckt und wir möchten uns gerne von einer anderen Seite zeigen, denn auch wir sind heimstark und möchten dies dem RTV Basel zeigen“. Das Team von Silvio Wernie verfügt über eine sehr starke erste Sieben.RaresJurca (61 Tore) und Florian Goepfert (42) verfügen über internationale Klasse und Erfahrung und sind mit dem ehemaligen Gossauer Bruno Kozina (56) zusammen für die meisten Treffer des Aufsteigers verantwortlich. Die Nummer 23 des Aufsteigers bringt mit seiner Dynamik sehr viel Unberechenbarkeit ins Angriffsspiel. Leider hätte Gossau für ihn nur als Handball-Profi eine Arbeitsbewilligung bekommen, dies stand aber nicht zur Debatte und hätte das Budget sowie das Gehaltsgefüge um Längen gesprengt.

Den Rückstand verkürzen Basel liegt mit neun Zählern aus 14 Partien (ohne die Begegnung von vergangenen Mittwoch gegen Kadetten Schaffhausen gerechnet) auf dem achten Platz und somit einen Rang vor Forti. Neben dem Erfolg über die Gossauer verbuchte man auch zwei Siege gegen die Lakers aus Stäfa (34:28, 22:17) und gegen Pfadi Winterthur (21:19). Zum Saisonstart gab es zudem ein 27:27 Remi gegen den HC Kriens-Luzern. Dass der Liganeuling ein unbequemer Gegner sein kann, musste auch schon der amtierende Meister aus Schaffhausen beim knappen 27:25 Erfolg erfahren.

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